KZ-Gedenkstätte Dachau

Religiöse Gedenkstätten

Ehemaliger SS-Schießplatz

KZ-Friedhof Leitenberg

Waldfriedhof

Weitere Informationen zu KZ-Gedenkstätten

KZ-GEDENKSTÄTTE

Tor und Jourhaus

"Arbeit macht frei" stand in dem Tor des Jourhauses, das den einzigen Zugang zum Konzentrationslager darstellte. In diesem Haus befanden sich neben den Wachräumen der SS auch die Diensträume der Lagerverwaltung.


Ehemaliges Wirtschaftsgebäude und heutiges Museum:

Im ehemaligen Wirtschaftsgebäude des Konzentrationslagers befanden sich Küche, Wäscherei, Kleider- und Effektenkammer, und das berüchtigte "Bad", das von der SS für unmenschliche Folterungen benutzt wurde.

Vom Comité International de Dachau wurde in diesem Gebäude mit Unterstützung des Bayerischen Staates ein Museum eingerichtet.

Die hier ausgestellten Dokumente sollen eine objektive Darstellung der Ereignisse geben: von der Vorgeschichte des Dritten Reiches, über die Entstehung des Konzentrationslagers Dachau, die Geschehnisse im Lager, bis hin zur sogenannten "Endlösung der Judenfrage".

Den Schluß der Ausstellung bildet die Befreiung Dachaus und anderer Konzentrationslager.

Das 1968 errichtete Internationale Mahnmal vor dem Museum


Appellplatz

Vor dem ehemaligen Wirtschaftsgebäude befand sich der Appellplatz, auf dem alle Häftlinge täglich morgens und abends anzutreten hatten.

Wenn es einem Gefangenen gelungen war aus dem Konzentrationslager zu entfliehen, so gab es für alle anderen einen Strafappell, der mindestens eine Nacht und einen halben Tag dauerte.


Lagerstraße und Blöcke

Mitten durch das Konzentrationslager führte eine von Häftlingen angelegte Pappelallee die sogenannte Lagerstraße.

Links und rechts von ihr befanden sich jeweils 15 Wohnbaracken (Blöcke), darunter seperate Blöcke für inhaftierte Geistliche (Priesterblock) und zum zweiten mal verhaftete und ins Lager gebrachte Gefangene (Strafblöcke). In diesen Wohnbaracken, die zunächst für je 208 Häftlinge geplant waren mußten schließlich bis zu 1600 Häftlinge pro Baracke unterkommen.

Neben den Wohnbaracken gab es eine Arbeitsbaracke, einen Kantinen-Block und zwei Revierbaracken (für Kranke) mit einer Totenkammer.

Die Totenkammer war ständig mit Leichen überfüllt. Nach Unterlagen des Internationalen Suchdienstes starben 31.591 Häftlinge im Konzentrationslager Dachau. Außerdem wurden dort Tausende nicht registrierter Gefangener exekutiert.

Rekonstruktion einer Wohnbaracke


Krematorium

Das 1940 errichtete Krematorium, das sich außerhalb des eigentlichen Häftlingslagers befand reichte nicht mehr aus, da die Sterblichkeit unter den Häftlingen rapide zunahm.

So wurde schließlich 1942 die Baracke X, ein größeres Krematorium, gebaut.

Wie auch andere Lager enthielt es eine als Brausebad getarnte Gaskammer. Diese wurde jedoch nie benutzt, denn die zur Vergasung bestimmten Häftlinge (3166 zwischen Januar 1942 und November 1944) wurden nach Hartheim bei Linz und in andere Lager transportiert.

Das 1942 errichtete größere Krematorium


"Der unbekannte Häftling" Denkmal am ehemaligen Krematorium mit der Inschrift: "Den Toten zur Ehr - Den Lebenden zur Mahnung"


Wachturm / Graben / Mauer

Auf den Wachtürmen befanden sich SS-Posten, die ohne Warnung schossen, wenn ein Häftling den Rasenstreifen nur betrat. Dieser Rasenstreifen begann 8 Meter vor einem Graben mit elektrisch geladenem Stacheldrahthindernis (hier links).

Rechts zu sehen ist die Lagermauer, die nachts beleuchtet war.

 

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RELIGIÖSE GEDENKSTÄTTEN

Neben der 1960 errichteten Katholischen "Todesangst-Christi-Kapelle" (oben) und dem 1964 gebauten Karmelkloster (unten) befinden sich in der KZ- Gedenkstätte eine Evangelische Versöhnungskirche (1965) , eine Israelische Gedenkstätte (1965) und eine Russisch-Orthodoxe Kapelle (1995).

 

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EHEMALIGER SS-SCHIESSPLATZ

Auf dem Gelände des ehemaligen Schießplatzes in Hebertshausen wurden tausende von Kriegsgefangenen von der SS ermordet.

 

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KZ-FRIEDHOF DACHAU-LEITENBERG

Der KZ-Ehrenfriedhof auf dem Dachauer Leitenberg ist die letzte Ruheståtte von mehr als 7400 größtenteils unbekannten KZ-Häftlingen.

 

Italienische Kapelle (Foto links)

 

 

 

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WALDFRIEDHOF

In der Terrassengrabanlage (rechtes Foto) auf dem Waldfriedhof der Stadt Dachau wurden die letzten 1230 Toten des Konzentrationslagers Dachau begraben.

Linkes Foto: Mahnmal mit der Inschrift: "Gedenket der Opfer 1933 - 45"

 

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Die KZ-Gedenkstätte hat täglich außer Montag von 9-17 Uhr geöffnet.


Weitere Informationen zum KZ Dachau z.B. Dachau

Versöhnungskirche

KZ Gedenkstätte Dachau

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Gedenkstätte Buchenwald

KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora

KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Mahn-und Gedenkstätte Düsseldorf

Stiftung Brandenburger Gedenkstätten

Bericht über den Nürnberger Kriegverbrecher Prozeß


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